Da prüft man montags morgens noch schnell mal den Spamfilter und kriegt dann folgendes zu sehen:
Knapp 700 Bounces, Out-of-Office-Replies, bescheuerte "You were blocked!"-Benachrichtigungen sowie zwei automatische Bitten zur Verifikation der Absendeadresse. Gut, meine relativ restriktive Black List killt zwar so ziemlich alles, was unerwünscht reinkommt, aber seit Swen.A hatte ich nicht mehr diese Zahlen (wenngleich damals auch mit höheren Mailgrössen).
Wobei mich die Subjects der Spams daran erinnern, mal wieder 'nen Termin beim Zahnarzt zu machen.
Da steht man in Bonn am Geldautomaten, zieht Geld, und versucht die drei nölenden, minderjährigen Tussis zu ignorieren, die sich aus irgendeinem unwichtigem Grund in die Haare geraten waren. Dazu kam dann eine Polizeistreife, und einer der beiden Staatsbeamten fragte dann ganz locker in die Runde : "Kennt ihr eigentlich die zweite binomische Formel?"
Nun, wie bekannt, ist/war der Papst in Köln zu Besuch. Die Massenveranstaltung auf dem Marienfeld dürfte auch nicht unbekannt sein, und wie es sich gehört, muss bei sowas auch eine zünftige Ansprache her.
Bemerkenswertes: An den Anfang einer jeden Ansprache gehört natürlich ein flotter Spruch zur Aufmunterung und zur Demonstration, das man keine alten, abgedroschenen Phrasen verbrechen will.
"Liebe Jugendliche! Vor der heiligen Hostie, in der Jesus sich für uns zum Brot gemacht hat, (...)"
Nun, aber ob das damit so wirklich gelungen ist? Auf jeden Fall hat sich damit nicht (zwingend) Jesus, sondern der Redenschreiber zum Brot gemacht.
Da ich es nicht schaffte, auf das über den Newsletter verbreitete Gewinnspiel für Gästelistenplätze für die c/o pop (Freitag - 26.08.2005 im Panoramahaus in Köln - zusammen mit der Band Hidalgo - los geht's um 19h [Update: Karten kosten an der AK unschlagbare 3 Euro, also auch ohne Gästelistenplatzgewinn hinkommen!]) hinzuweisen, gibt es hiermit nur das fröhliche Hüpfen: "Ich hab einen gewonnen!"
Und damit das Rätseln ein Ende hat, um wen es eigentlich geht... es geht um die sympathische Kölner Band
Isotopp hats gemacht, und vom Datentrampelpfad kam auch eine Analyse. Da ich mich auch nicht zwingend entblöde, bei unqualifizierten Tests mitzumachen, hier nun mein Ergebnis:
You scored as Satanism. Your beliefs most closely resemble those of Satanism! Before you scream, do a bit of research on it. To be a Satanist, you don't actually have to believe in Satan. Satanism generally focuses upon the spiritual advancement of the self, rather than upon submission to a deity or a set of moral codes. Do some research if you immediately think of the satanic cult stereotype. Your beliefs may also resemble those of earth-based religions such as paganism.
Beim Netzsheriffentdeckt, zeigt beiliegendes Video die Gesundheitsgefährdungen auf, die durch Live Action Role Playing und exzessiven Realitätsverlust entstehen können.
Beweisstück A
Kritische Stimmen berichten, das dies eine Sequenz aus "Reno 911" sei, so das mit einer getreuen Abbildung der Realität nicht zu rechnen sei.
Dennoch ist "i'm wearing boots of escaping!" schreiend vor der Polizei weglaufen einfach nur ... verdächtig.
Ich sag nur "Können wir voran machen? Ich hab nicht ewig Zeit." und verweise auf Harald, den Mausdompteur. Seine Kurzbeschreibung vermag ich nicht zu toppen ;-)
Die kommende Woche wird für den Kölner Raum ja bekanntlich katholisch erleuchtend und menschenmassend füllend. Unter aller Garantie wird meine Rückfahrt von der Firma abends noch wesentlich nerviger ablaufen und die ersten Papsttouristen sind mir eben in Deutz auch schon über den Weg gelaufen.
Um etwas sinnigen Content und Hinweis auf auch durchaus interessante Anti-Aktionen, kritischer als auch satirischer Art, zu geben:
Ja, ich weiss, es ist Montag morgenmittag, und es ist ja nicht unverbreitet, sich mit mistiger Dokumentation herumschlagen zu müssen, aber wieso habe ich drei Dokumente, vier Schemazeichnungen, eine Bauanweisung und null Übereinstimmungen? Ein Wunder, das das Resultat tut, was es soll... Ich will Schokokekse :-/
Wie halbwegsbekannt sein sollte, bin ich seit Mitte Juni bei der INFODAS GmbH in Köln-Chorweiler als IT-Security Consultant angestellt. Da ich seit diesem Zeitpunkt auch eines dieser ordentlich ausgestatteten Nokia 6230i mein Eigen nenne, habe ich es letzten Freitag auch endlich mal geschafft, Bilder damit zu machen (für irgendwas müssen die 1,3MPixel ja gut sein.)
Die INFODAS von vorn: (Mein Büro: erster Stock, drittes Doppelfenster von links)
und von hinten: (mit hübscher Terrasse im dritten.)