
(Bildquelle: halfmeme.com)Meine schliesslich einzige Spielrunde auf drsrm06 war eine ca. 30minütige Testrunde von
"My Life with Master", in dem es darum geht, sich als Diener ("Igor!") eines wie-auch-immer-gearteten-Meisters (Dr. Frankenstein, Dr. Hannibal "the cannibal" Lecter, ect.) zu emanzipieren, "Liebe" zu gewinnen und sich schliesslich vom Meister zu lösen.
Folgend mal kurz die Daten der beschleunigten Runde und meines Charakters "Rudi":
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Master: Rudolf von Saale
Type: Brain, Breeder
Need: sammelt Hirne, um das "Uber-Brain" zu schaffen
Stadt: wohnt auf der Eidechsburg über Rudolfstadt
Reason: 3
Fear: 3
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Name: Rudi
Self-Loathing: 1 2
Weariness: 2
Love: 2 3
more than human:
er kann wunderbar Gehirne verdrahten - ausser, es gewittert.
less than human:
er kann nicht zwischen den Stimmen in seinem Kopf und der Realität unterscheiden - es sei denn, er berührt jemanden direkt. (Psychic, hört die Stimmen/Geräusche der Gehirne um sich)
Connections:
- Franz der Bürgermeister. In seiner Nähe hört Rudi keine Stimmen.
- Wilhelm der Kolonialwarenhändler. Dort kauft Rudi immer seinen Silberdraht.
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Unser Meister war eine Form von Dr. Frankenstein, welcher aus überbordender Ambition eine biologische Rechenmaschine, das Uber-Brain, erschaffen wollte, während/weil der Rest der Wissenschaftswelt meinte, dies wäre nur mit Maschinen möglich.
Der eh schon kurze Plot weiter zusammengefasst: wir waren sehr weit fortgeschritten mit der Schaffung, als zwei Assistenten eines anderen Wissenschaftlers zu Besuch kamen. Während diesem wurde der Kolonialhändler enthirnt, unser Thug hatte Probleme damit, weil er eine Connection zu dessen Tochter besass; ich, weil ich von diesem immer meinen Silberdraht bezog.
Die finale Revolte wurde schliesslich durch den Kutscher ausgelöst und während die anderen sich nach dem Tode des Meisters lösen konnten und Plätze in der Dorfgemeinschaft einnehmen konnten (my, unser Thug ersetzte den Kolonialwarenhändler und näherte sich seiner Connection, der Tochter, damit ungemein) blieb ich allein im Schloss zurück um dem Stimmenchor des Uber-Brains und dessen neuester Stimme - der des Meisters *snicker* - zu lauschen und auf die Ankunft eines neuen Meisters zu warten.
Resümee:
MLwM ist nichts für eine Kampagne, da das Spielziel die Befreiung der Charaktere von ihrem Meister ist. Dafür kann man aber gut einen oder ggf. auch mehrere Abende damit verbringen, diese Lösung zu betreiben.
Etwas schwierig ist die Nachverfolgung der Trigger/Zahlenwerte, nach deren Erreichen der Befreiungskampf ausgelöst wird/werden kann.
Und man braucht eine Menge an W4, welche aber nur von 0-3 gehen sollen/dürfen. (Und je einen regulären W4, W6 und W8.)
Aber wer schon immer mal einen Igor ("Ich habe die Hände meines Opas!") spielen wollte und wie dieser sich aus den Zwängen seiner Dienerschaft befreit, wird hier fündig und wird sich sicher amüsieren können.